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Linux Backup mit rsync

Mit dem rsync-Tool lassen sich einfach und schnell Daten sichern und Verzeichnisse abgleichen. Was unter Linux längst Standard ist, gibt es inzwischen auch für Windows und Mac.

Mit dem rsync-Tool lassen sich einfach und schnell Daten von Linux-Computern sichern. Dabei wird das Ziel-Verzeichnis mit dem Quell-Verzeichnis synchronisiert (unidirektional), d.h. es werden nur die Dateien übertragen, die sich seit der letzten Synchronisation verändert haben oder neu angelegt wurden.

Beispiel zur Sicherung eines Verzeichnisses mit allen enthaltenen Dateien und Unterverzeichnissen

rsync -v -a Quelle/ Ziel

Der Slash ("/") hinter der Quellenangabe ist wichtig, damit rsync nir die Inhalte des Quellordners im Zielordner speichert. Wird der Slash weggelassen, legt rsync eine Kopie der Quelle im Zielordner an. Soll eine identische Kopie angelegt werden, müssen Dateien, die im Quellordner gelöscht wurden, auch im Zielordner gelöscht werden. Dies lässt sich durch die Option --delete erreichen. Der entsprechende Befehl lautet also:

rsync -v -a --delete Quelle/ Ziel

Sicherung der Daten auf einem anderen Computer per ssh rsync erlaubt auch die Sicherung von Daten auf einem anderen Computer, der als ssh-Server erreichbar sein muss. Dazu kann folgender Befehl verwendet werden:

rsync -v -a -e ssh Quelle/ username@remotecomputer.de:/Pfad/zum/Ziel/

rsync unter Microsoft Windows

rsync wurde inzwischen auch auf Windows portiert und unterstützt so z.B. die Sicherung von persönlichen Verzeichnissen auf externe USB-Festplatten. Die Software und eine Anleitung finden sich unter DeltaCopy - Rsync for Windows

 

Update Feb. 2018: Inzwischen existiert unter dem Namen arRsync auch eine Variante von rsync für den Apple Mac.