etamis®/CMS

Einführende Informationen zu Content Management Systemen

Die Inhalte von WWW-Präsentationen unterliegen oft häufigen Änderungen. Mit zunehmendem Umfang der Präsentationen (mehrere 100 bis 1000 Seiten sind keine Seltenheit) wird eine manuelle Anpassung der Dateien immer schwieriger und aufwendiger. Außerdem sollen die Inhalte der Präsentationen heute häufig von Mitarbeitern direkt gepflegt werden, die keine besonderen Kenntnisse in der Erstellung von WWW-Seiten haben.

Um auch für diese Fälle eine einfache, praktikable Lösung anbieten zu können, wurden Content Management Systeme (CMS) entwickelt. Solche Systeme zeichnen sich v. a. dadurch aus, dass der Inhalt der Seiten mehr oder weniger streng vom dem "äußeren Rahmen", der die Angaben zur Formatierung enthält, getrennt wird. Der vorab definierte Rahmen (Template) sorgt für eine einheitliche Darstellung der Inhalte (einheitliches Logo, gleiche Schriftarten, Farben etc., einheitliche Servicehinweise, Impressum u. v. a. m.), während der eigentliche Inhalt der WWW-Seite in einer Datenbank verwaltet wird und dort auch – unabhängig von der grafischen Gestaltung – verändert werden kann.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von CMS auf dem Markt, die sehr unterschiedliche Anforderungen bedienen. Das Spektrum reicht dabei vom umfangreichen Redaktionssystem, in das eine Vielzahl von Redakteuren Artikel einstellen, die erst nach Freigabe durch den Chefredakteur im Internet sichtbar sind, bis zu einfachen Systemen, mit denen sich bestimmte Textbereiche (z.B. News) mit Hilfe einer speziellen WWW-Seite ändern lassen.

Basismodul etamis®/CMS

Das etamis®/CMS wurde auf Basis des freien Applikationsservers Zope (http://www.zope.org) für die Pflege kleiner und mittlerer Präsentationen entwickelt. Dabei wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass auch weniger erfahrene Anwender die Inhalte der Präsentation mit wenigen, der Bearbeitung von üblichen Textdokumenten ähnlichen Schritten verändern können. Weiter erlaubt das etamis®/CMS eine einfache Integration von Zusatzmodulen, wie z.B. das Shopmodul etamis®/SHOP mit der Möglichkeit, Produkte in virtuellen Warenkörben zu sammeln und den Bestellvorgang einfach über die WWW-Seite auszulösen.

Bei Aufruf einer Seite aus einer Präsentation, die über etamis®/CMS gepflegt wird, werden die einzelnen Bestandteile der Seite (das Template für den äußeren Rahmen, weitere Grafikelemente und der eigentliche Inhalt der Seite) durch den Server zusammengestellt und dem aufrufenden Computer genau so übermittelt, als würde die Seite in einer einzigen Datei gespeichert auf dem Server liegen. Für den aufrufenden Computer ist also kein Unterschied erkennbar, ob ein CMS verwendet wird oder nicht. Dies ist u. a. wichtig für die Platzierung der Inhalte in den gängigen Suchmaschinen. Der Aufbau der Seiten orientiert sich dabei immer nach einem ähnlichen Muster, nämlich der Unterscheidung in

Ebenso wie die Darstellung der Inhaltsseiten ist auch die Darstellung der Aufzählungsseiten durch Templates weitgehend frei gestaltbar.

Wenn bei der Programmierung der Templates der barrierefreien Darstellung Vorrang vor der Forderung nach identischer Darstellung in unterschiedlichen Browsern eingeräumt wird, erfüllen automatisch alle Seiten, die mit etamis/CMS gepflegt werden, die Anforderungen an Barrierefreiheit.